Alte Eisen sind mitunter flott unterwegs. Das gilt vor allem für die Oldtimer-Raritäten der etwa
3.000 Mitglieder des Veteranen-Fahrzeug-Verbands. Denn viele der im DMSB organisierten Oldie-Fans
haben Renngeräte längst vergangener Tage in nahezu neuwertigem Zustand in der Garage. Das
Restaurieren der edlen Teile ist für die meisten nur eine Seite des Hobbys.
Mindestens genauso interessiert sind die Edelschrauber am Ausfahren ihrer seltenen Fahrzeuge. Aus diesem
Grund organisiert der Veteranen-Fahrzeug-Verband zusammen mit dem DMSB regelmäßig sogenannte
Gleichmäßigkeits-Wettbewerbe. Zwischenzeitlich als Deutsche Historische Motorradmeisterschaft (DHW) und
als Europa-Cup der UEM nach dem Gleichmäßigkeits-Prinzip (Vintage Regularity) ausgetragen, werden dem
besten Fahrer sogar Meisterehren zuteil.
Wie der Name schon sagt, geht es hierbei vor allem darum, vorgegebene Zeitabstände möglichst genau
einzuhalten. Dabei bleibt es jedem Teilnehmer selbst überlassen, ob er die dazugehörige Runde im
Schritt- oder im Renntempo absolviert, Hauptsache, die Zeitdifferenz zwischen den Messabschnitten
bleibt im Limit.
Auf diese Weise kommt es zum sportlichen Vergleich, ohne dass ein Oldiebesitzer sein wertvolles Zweirad
mehr strapazieren muss als er möchte. Unterteilt nach Baujahr und Hubraum in 22 verschiedene Klassen,
messen sich nach diesem Prinzip in acht bis zehn Läufen pro Jahr im In- und europäischen Ausland bis zu
500 Fahrzeuge.
Neben den Solomaschinen der verschiedensten Epochen sorgen auch Gespanne mit ihren artistischen
Kurveneinlagen für Spannung bei den Zuschauern. Die Veteranen-Gemeinde ist zudem äußerst kommunikativ
und hilfsbereit. Neulinge werden offen empfangen, und auch Interessierte, die vielleicht noch kein altes
Eisen in der Garage haben, finden schnell Anschluss.
Weiterführende Informationen, Reglements sowie genaue technische Bestimmungen sind auf der Seite
Deutscher Motor Sport Bund e.v. unter Service zu finden. DSMB >>
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